Mit 250 Farbfotos von Luciano Pedicini. Die griechischen und römischen Mosaiken gehören zu den bedeutendsten Zeugnissen antiker Kunst. Sie schmückten Böden und Wände in herrschaftlichen Villen und Stadthäusern, aber auch in Thermen und anderen öffentlichen Gebäuden. Aus Steinen und Glas-Tesserae ließen die Mosaizisten Landschaften, mythologische Geschichten, Stillleben, Theaterszenen und Tierdarstellungen entstehen, die in ihrer herausragenden künstlerischen Qualitätg und Naturtreue den Wettstreit mit der Malerei suchen. Häufig kopieren die Mosaiken berühmte Gemälde und bilden so eine unschätzbare Quelle für die in großen Teilen verlorene antike Malerei.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.12.2012
Nur eine kurze Notiz in Form einer Bildunterschrift hat Rezensent Gottfried Knapp zu diesem Band verfasst. Ausgehend von "drei Grazien" aus Pompeiji, die heute im Nationalmuseum von Neapel präsentiert werden, erklärt er, wie raffiniert antike Mosaiken-Künstler mit ihren zu diesen Zwecken kaum geeigneten Steinsplittern, räumliche Wirkungen, raffinierte Plastitzität von Körpern und Farbnuanen und Verläufe herstellten. Nicht satt sehen kann sich Kapp an diesen "materialuntypischen Virtuoseneffekten", die der Band in einem Gesamtpanorama antiken Mosaikschaffens bis hin zur byzantinischen Mosaikkunst ausbreitet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.10.2012
Fassungslos staunend beugt sich Rezensent Dieter Bartetzko über das Mosaik "Ungefegter Boden" des Künstlers Sosos in der Villa Hadrian, reproduziert in dem von Umberto Pappalarado und Rosaria Ciardiello herausgegebenen, wie der Rezensent meint, äußerst reich bestückten Band. Bartetzko verschlägt es mehr als einmal den Atem, wenn die Autoren statt die Frage nach dem Ursprung der Mosaikkunst zu beantworten, den Blick einfach schweifen lassen, von Alexandria über Pella und Pompeji nach Stabiae. Dass die einmaligen Mosaike aus Zeugma und Allianoi, die die Türkei in Stauseen untergehen ließ, nicht im Band enthalten sind, begreift der Rezensent dagegen nicht.
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