Hätten Sie gedacht, dass es Parallelen zwischen dem Niesen und einem Orgasmus gibt? Wissen Sie, warum Gähnen so ansteckend ist? Und was Rülpsen und Furzen mit der menschlichen Sprachfähigkeit zu tun haben? Der Neuropsychologe Robert R. Provine wagt sich an Themen, um die Wissenschaftler normalerweise einen Bogen machen. Und er gelangt zu faszinierenden Einsichten darüber, was uns als Menschen ausmacht: unsere Evolution, unser Unbewusstes und unseren Charakter als soziale Wesen. "Ein seltsames Wesen " ist die Essenz jahrzehntelanger Forschung und eine wahre Fundgrube an verblüffenden Zusammenhängen und amüsanten Geschichten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 29.12.2014
Lauter nützliche Dinge lernt Arno Widmann beim Neurowissenschaftler Robert R. Provine: Wie oft ein 30-Jähriger täglich durchschnittlich furzt oder wie laut der lauteste Rülpser war. Widmann interessiert das sehr, zumal Provine seine Erkenntnisse glaubhaft rüberbringt und der Professor sich laut Rezensent als Spezialist auf dem Gebiet menschlicher Verhaltensweisen ausweist. Dass sich mittels Darmwinden die Marseillaise intonieren lässt und woraus ein Furz eigentlich besteht - wer wollte das nicht schon immer wissen, meint Widmann.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.10.2014
Niesen mit offenen Augen geht, die Marseillaise furzen eher nicht, stellt Rezensent Hannes Hintermeier fest, der sich vom Neuropsychologen Robert R. Provine und seiner fröhlichen Wissenschaft anstecken lässt. Provine erzählt vom Gähnen, Weinen und Niesen als von Einbrüchen unserer Selbstkontrolle, bleibt allerdings häufig Erklärungen schuldig, wie der Rezensent konstatiert. Wissenschaftlich fundiert, anekdotisch angereichert und stets selbstironisch, wie das Buch daherkommt, ist es für Hintermeier jedoch dennoch des Lesens wert.
Wie auf einer guten Party fühlt sich Wiebke Hollersen bei dieser Lektüre. Das heißt für Hollersen, es gibt Interessantes zu hören, das man aber nicht in allen Einzelheiten auch verstehen muss. Was der Neurowissenschaftler Robert Provine in seinem Buch unter dem Label "kleine Wissenschaft" anbietet, macht Hollersen vor allem Spaß. Lernen kann die Rezensentin auch etwas: über menschliche Verhaltensweisen wie Weinen, Lachen und Niesen, was sie bedeuten, woher sie kommen. Weil der Autor dazu "unterhaltsame" Theorien entwirft, hält es Hollersen mit dem Buch eine Weile aus.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…