Robert Musil, dessen Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" erstmals ab 1931 in Teilbänden erschien, bezeichnete sein Buch selbst als "Kraftfeld", in dem es unendlich viele Möglichkeiten und Querverbindungen gibt. Rezensentin Katarina Frostenson schließt sich Musils Vorstellung an. Besonders hebt sie dabei den Aspekt des "Räumlichen" hervor: Räume, in denen Menschen sich aufhalten, Menschen, die sich auf der Schwelle befinden, Welten, zu denen Türen geöffnet werden. Zwar findet sie den Roman bisweilen so kompakt, dass er sogar " ein Gefühl der Übersättigung hervorruft". Andererseits lobt sie die Offenheit: nicht hinsichtlich von Deutungen, sondern vielmehr in bezug auf Vorstellungen, auf Bilder, die das Buch im Kopf des Lesers auzulösen vermag.
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