Von Robert , Robert Herz, Mary Keegan und David Phillips. In der Globalisierung der Weltwirtschaft kann sich eine Unternehmensbewertung nicht mehr allein an den Bilanz- und Umsatzzahlen orientieren. Robert Eccles, ehemaliger Harvard-Professor, und das Autorenteam von Pricewaterhouse Coopers machen in ihrem Buch "Die ValueReporting Revolution" eindringlich deutlich, dass bei Unternehmensinvestitionen Informationen über Marktposition, Markenwert oder Kundenbindung immer wichtiger werden. Das Buch zeigt Unternehmen in einer ungewöhnlich deutlichen und präzisen Sprache, warum sie eine größere Transparenz in ihren Finanz- und Unternehmensberichten erreichen müssen, und vor allem, wie sie dies in umsetzen können.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.07.2002
Dass etwas faul ist auf dem Gebiet der geltenden Bilanzierungsregeln, das ist mittlerweile den täglichen Wirtschaftsschlagzeilen zu entnehmen. Da kommt die deutsche Übersetzung dieses Buchs, meint Robert Fieten, gerade recht. Die Autoren planen nämlich eine Revolution und nennen hier die guten Gründe dafür. Sie kritisieren, in erster Linie, die bisherige Vergangenheitsorientierung der Bilanzierung, zu undurchsichtig und kurzfristorientiert seien die in Quartalsabständen vorgelegten Zahlenwerke. Ihr Vorschlag zur Remedur: Ein "umfassendes und flexibles, zukunftsgerichtetes Konzept der externen Rechnungslegung". Sie plädieren für die Umstellung auf ein detailliertes Value-Reporting und der Rezensent findet ihren Vorschlag überaus bedenkenswert. Sein Urteil, kurz, bündig und zielgruppengerecht: "Strong buy".
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