Aus dem Amerikanischen von Bernadette Ott. Aus fünf Minuten werden sieben und dann eine ganze Nacht, in der sie durch Clubs und Straßen ziehen, sich verlieren, verlieben und sich alles erzählen. ER, Bassist und Songschreiber einer New Yorker Undergroundband, immer noch nicht über Tris hinweg. SIE, Tochter eines Musikproduzenten , noch immer an der Trennung von Tal knabbernd, die bei IHM erstmals erfährt, was eine aufregende Romanze wirklich bedeuten kann. Beide hin und her gerissen zwischen ihren Gefühlen und der großen Angst davor, sich wieder neu zu verlieben, beide überwältigt von der Erkenntnis, dass sie dieselbe Musik lieben und ihre Herzen die gleiche Sprache sprechen. Als die Sonne aufgeht, wissen sie: Etwas Großes hat zwischen ihnen begonnen ...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 12.12.2007
Schlicht anrührend findet Rezensentin Cathrin Kahlweit diesen Jugendroman und dabei doch literarisch hoch anspruchsvoll - sie muss sich förmlich auf die Zunge beißen, um nicht "James Joyce" zu sagen. Vor dem Hintergrund der Punkszene in New York erzählt die Autorin die Romanze der beiden jungen Protagonisten Norah und Nick, indem sie die beiden in der Technik des Bewusstseinsstroms abwechselnd die Ereignisse der einen Nacht berichten lässt, in der diese Geschichte stattfindet: Sie treffen, küssen, verlieben sich und tun viel erwachsener als sie eigentlich sind. Keine große Geschichte, findet die Rezensentin, aber die durch die literarische Technik vermittelte Stimmung findet sie ohnedies wichtiger als die Geschichte - obwohl auch diese in ihrer Einfachheit doch sehr schön sei.
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