Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 30.10.2004
An diesem kleinen Band scheint alles zu stimmen, glaubt man dem mit "ve" zeichnenden Rezensenten. Zum einen zeichne sich Rabindranath Tagores autobiografischer Rückblick auf die mit "königlichen" Ereignissen bestickte Monotonie der eigenen Kindheit durch seine "augenzwinkernde Altersweisheit" aus, die auch in ihren zivilisationskritischen Momenten nicht an Aktualität eingebüßt habe. Zum anderen besteht für den Rezensenten kein Zweifel an der Qualität von Axel Montes Erstübersetzung, die er "schlicht, aber einfühlsam präzise" nennt, und die in Montes "minimalen, aber prägnanten Anmerkungen" zum Text ihre Enstprechung findet. Abrundend geselle sich zur Lesefreude der ästhetische Genuss dieses "kunstvoll gestalteten, aber wohlfeilen Miniaturbuches". So wird das Lesen sogar zur "Augenweide", schwärmt der Rezensent.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…