Unter Mitarbeit von Peter Clar, Heidemarie Farokhnia, Ute Huber, Stefanie Kaplan, Christoph Kepplinger, Christian Schenkermayr, Elisabeth Sezemsky, Nathalie Swoboda.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.01.2005
Als "gelistete Lüste" bezeichnet "czz" Pia Jankes Werkverzeichnis von Elfriede Jelinek. Für ihn ist der "660-Seiten-Ziegel" eine Landkarte, mit der sich zukünftige Lese-Expeditionen planen lassen. Mit Hilfe des "voluminösen" Führers lasse sich selbst bei einer Autorin wie Jelinek noch "unbekanntes Terrain" erschließen. Denn es zählt nicht nur sämtliche Romane, Prosa- und Theaterstücke, Drehbücher, Hörspiele, Libretti und Essays auf, sondern bietet darüber hinaus auch ein "Panorama" der weniger populären Veröffentlichungen wie musikalischen Kompositionen oder den Übersetzungsarbeiten, jubelt der Rezensent. Während man Jelinek so als "radikal disziplinierte Textarbeiterin" kennen lernt, darf bei der Lektüre geblättert und genossen werden. Das "nichtlineare Surfen" werde durch die "zahllosen" Querverweise ideal gefördert.
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