Peter Overbeck (Hg.)

Musikjournalismus

Cover: Musikjournalismus
UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2005
ISBN 9783896694225
Broschiert, 366 Seiten, 24,90 EUR

Klappentext

Das Buch führt in die Grundlagen des Musikjournalismus ein. Erfahrene Praktiker informieren über die verschiedenen journalistischen Tätigkeiten, die von der Programmgestaltung über die Musikkritik bis zur Moderation von Musiksendungen und Interviews mit Musikern reichen. Dabei werden die Sparten Klassik, Jazz und Pop gleichermaßen behandelt. Die Autoren gehen in einzelnen Kapiteln auf die Besonderheiten des Musikjournalismus in Radio, Fernsehen, Presse und Internet ein. Sie analysieren die Funktion und den Einsatz von Musik und erläutern anhand zahlreicher Beispiele sprachliche, dramaturgische und gestalterische Mittel für Sendungen, Beiträge und Texte. Informationen zu Berufsbild, Ausbildung und Tätigkeitsbereichen vervollständigen das Buch.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.11.2005

Überaus hilfreich findet Rezensentin Ellen Kohlhaas diesen Ratgeber für Musikjournalisten. Sie wirft einen kritischen Blick auf den rasanten Strukturwandel im Musikbetrieb, der den traditionellen Kritiker zunehmend als Werbedienstleister für die Eventmusikware missbrauchen möchte. In dieser Situation biete der von Peter Overbeck herausgegeben Band, der Beiträge von neunzehn praxiserfahrenen Autoren versammelt, wertvolle Orientierung, indem er die "notwendigen Grundlagen musikjournalistischer Tätigkeit beim Rundfunk, bei Print- und Internetmedien" darlegt. Themen wie Urheberrecht und Verwertungsgesellschaften, Programmstrukturen und Beitragsdramaturgien in Hörfunk, Fernsehen oder Printmedien werden dabei ebenso behandelt wie Sprachstil und Sprechtechnik je nach Medium in Klassik- wie Popbereich. Ferner biete der Band Berufsanfängern, aber auch Kulturkonsumenten und Künstlern Einblick in die Zwänge, denen der Musikjournalist unterworfen ist, und informiere auch über Angebote zur Aus- und Fortbildung sowie zum Verkauf von Beiträgen. "Der Band kann dazu beitragen", resümiert die Rezensentin, "die Herausforderung des Berufs als Chance für die Zukunft zu begreifen".
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