Paulo Coelho

Aleph

Roman
Cover: Aleph
Diogenes Verlag, Zürich 2011
ISBN 9783257068108
Gebunden, 320 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Aus dem Brasilianischen von Maralde Meyer-Minnemann. Kann man seine Vergangenheit zurücklassen wie einen Bahnhof, aus dem man gerade hinausfährt? Kann man sich selbst neu entdecken wie ein fremdes, neues Land? In der Transsibirischen Eisenbahn begegnet ein Schriftsteller einer jungen Stargeigerin - und gleichzeitig einer dunklen Seite seines früheren Lebens. Er gerät in ein Paralleluniversum, in dem Zeit und Raum zusammenfallen - das Aleph. Und er erkennt seine Chance, eine alte Schuld zu bewältigen und sein Leben noch einmal neu zu beginnen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.01.2012

Lieber widerstehen, rät uns die Rezensentin eindringlich bezüglich dieses Buches vom "Seifenoper-Hexenmeister" (Roberto Bolano) und Bestsellerautor Paulo Coelho. An der Verramschung des Magischen Realismus möchte sie nicht beteiligt sein. Oder um es anders zu sagen: Katharina Teutsch hält diesen Roman für blanke Seelenpornografie mit einem Schuss Reinkarnationsäther. Wo Geilheit mit Spiritualität verkleidet wird und geile Greise auf nackte Engel treffen, steigt sie aus. Was den Erzähler wie den Leser in Borges' gleichnamiger Erzählung in einen zutiefst verstörenden Zustand der Ambivalenz überführt, so erläutert Teutsch den Qualitätsunterschied, evoziert bei Coelho bloß platteste Bilder a la Dan Brown.
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