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Paul Ingendaay

Gebrauchsanweisung für Spanien

Cover: Gebrauchsanweisung für Spanien
Piper Verlag, München 2002
ISBN 9783492275187
Kartoniert, 182 Seiten, 12,90 EUR

Klappentext

Mit einer Übersichtskarte. Spanien steckt voller Geheimnisse. Wie, beispielsweise, kommt es zur anhaltenden Liebe der Spanierinnen zum Hausmantel aus Polyester? Warum ist es in Spanien so laut? Und was nur, was macht die geliebte escapada, den Ausflug aufs Land, für die Spanier so reizvoll? Der Autor erzählt vom Fußball und von Cervantes, von silbernen Löffeln und deutschen Kolonien, vom Baskenland, Sex und dem traditionellen Stierkampf.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.02.2003

Nicht übermäßig begeistert klingt Rezensentin Franziska Meier von dieser Gebrauchsanweisung für Spanien. Zwar präsentiere ihr Autor "mit leichter Feder" einen Reigen persönlicher Erlebnisse, erhellender wie nützlicher Betrachtungen und kurzer Einblicke in die Geschichte des Landes. Dabei richte er sich eigenem Bekunden zufolge an Reisende, die das "eigentliche, noch nicht vertouristete Spanien" kennenlernen wollten. Ihrer Ansicht nach fehlt es dem Buch des derzeitigen Kulturkorrespondenten der FAZ in Madrid allerdings an Eigentümlichkeit und Originalität. Auch fand sie es den Belangen und Klischees des "flüchtig interessierten Lesers weithin angepasst", weshalb sie auch den antitouristischen Anspruch letztlich für nicht eingelöst hält. Unfreiwillig kurios schließlich wirkte die Gebrauchsanweisung auf die Rezensentin, wenn Ingendaay sich bemüht, darin seinen deutschen Lesern "spanische Verhältnisse als etwas für sie schlichtweg Unbegreifliches näher zu bringen", dann allerdings mit auch hierzulande weithin Bekanntem aufwarte.
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Paul Ingendaay, geboren 1961 in Köln, studierte Anglistik und Hispanistik in Köln, Dublin und München. 1997 mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet, lebt er seit 1998 als Kulturkorrespondent der ... mehr lesen
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