Paul Badde

Maria von Guadalupe

Wie das Erscheinen der Jungfrau Weltgeschichte schrieb
Cover: Maria von Guadalupe
Ullstein Verlag, Berlin 2004
ISBN 9783550075810
Gebunden, 255 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

Auf dem Schreibtisch von Johannes Paul II. steht ein einziges Bild. Es zeigt Maria von Guadelupe, die im Jahre 1531 dem Indio Juan Diego in Mexiko erschien, sich als Jungfrau Maria offenbarte und auf seinem Poncho ihr Bildnis hinterließ. Ohne diese rätselhafte Begebenheit ist nicht zu erklären, warum die Einwohner Mittel- und Südamerikas in kürzester Zeit zum Christentum übertraten. Es war Maria von Guadelupe, die einen ganzen Erdteil der Kultur des Westens eingegliedert hat.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.06.2004

Ganz und gar hingerissen zeigt sich der hier rezensierende Theologe Klaus Berger von der "märchenhaften Geschichte", die der in Rom tätige Journalist Paul Badde in seinem Buch über die Marienerscheinung in Guadalupe erzählt: danach habe der christliche Indio Juan Diego habe im Dezember 1531 vier Marienerscheinungen erlebt. Bei der letzten Vision habe sich auf seinem Poncho das Bild der schwangeren Maria eingeprägt, das heute in der Kathedrale von Guadalupe in Mexico City zu sehen ist. Der Autor schildere in einer Mischung von "poetisch-sinnlichem Reisebericht, frommer und zugleich heiterer Autobiografie und Geschichtsschreibung" alle Lokalitäten aus eigener Anschauung. Berger versteht das Buch selbst als ein "Stück der Spiritualität um die Morenita", der guten alten Marienverehrung, "die den Herzen der Menschen so unvergleichlich nahe war." Und auch wenn der Überlieferung nicht in allen Einzelheiten Glauben zu schenken sei, wagt Berger zu schwärmen: "Niemals ist in der Geschichte der Menschheit ein ganzer Kontinent in eine fremde Kultur einbezogen worden auf eine Weise, die sanfter, zärtlicher und charmanter wäre: unter dem Bild der schwangeren Gottesmutter." Jeder der Baddes Buch gelesen habe, verspricht Berger, werde die Morenita liebgewonnen haben.

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