98 Abbildungen in Duoton, 12 Schwarzweißabbildungen. Herausgegeben von Klaus Kleinschmidt und Axel Schmidt. Mit zwei Essays der Herausgeber in englischer Sprache. Paris war für den gebürtigen Ungarn Paul Almasy die Stadt seiner Sehnsucht. Und weil es der Ort war, an dem Jules Verne seine Romane geschrieben hatte, wollte auch er, der nahezu alle Länder der Welt bereiste, in der französischen Metropole leben. Das leichtlebige Paris der Varietés und Bistros, der Liebespaare und der Musette gehört ebenso zu seinen Motiven wie die Menschen, die ihrer Arbeit nachgehen, die Welt der großen Politik und die der Kinder. Von Colette und Giacometti, mit dem er befreundet war, von Jean Cocteau, Andre Breton und Alain Delon hat er faszinierende Porträts gemacht. Aus einem Archiv von über 1000 Paris-Aufnahmen zeigt der Band eine Auswahl von Almasys schönsten Werken.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.10.2001
Wolfgang Jean Stock zeigt sich äußerst angetan von diesem Fotoband mit siebzig Schwarz-Weiß-Fotografien. Es sei eine für den Fotografen charakteristische Auswahl geworden, die Paris, das "große Thema" Almasys, "facettenreich" vor allem im Alltag zeige. Der Rezensent hebt beeindruckt auch die Porträts bekannter Persönlichkeiten besonders der fünfziger Jahre hervor, die dazu beitragen, aus dem Band ein "Buch der Erinnerung" zu machen.
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