Noemi Vola

Über das unglückliche Leben der Regenwürmer

Ein relativ kurzes naturkundliches Traktat (Ab 10 Jahren)
Cover: Über das unglückliche Leben der Regenwürmer
Antje Kunstmann Verlag, München 2025
ISBN 9783956146299
Gebunden, 264 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Aus dem Italienischen von Alexandra Titze-Grabec. Regenwürmer, die diskret im Erdreich leben, gehören zu den am meisten unterschätzten Tieren überhaupt. Dieses Buch schafft endlich Abhilfe: Noemi Volas kurze naturkundliche Abhandlung widmet sich dem Regenwurm in all seinen erstaunlichen Facetten - von seinen Ernährungsgewohnheiten bis zu seinen etwas bizarren Verhaltensweisen, von seinem unterirdischen Lebensraum bis zu den zauberhaften Rosatönen, die er annehmen kann. Über den Regenwurm gibt es Erstaunliches zu erfahren. Doch niemand - mit Ausnahme des großen Charles Darwin - scheint sich jemals wirklich für ihn interessiert zu haben. Viele Aspekte seiner Existenz sind der Wissenschaft daher unbekannt: Wie konnte er sich der natürlichen Auslese entziehen? Warum gräbt er beharrlich endlose Tunnel in die Erde? Wozu ist sein Schwanz da? Wo ist sein Schwanz eigentlich? Und was passiert, wenn der Wurm eine Hälfte verliert und sie ihm fehlt? Spätestens hier wird klar, dass uns der Regenwurm mehr ähnelt, als man auf den ersten Blick glauben mag …

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.05.2025

Rezensentin Christine Knödler hat ihre Freude mit Noemi Volas "relativ kurzem naturkundlichen Traktakt" über "das unglückliche Leben der Regenwürmer". Ein Traktat könnte man diese außerordentlich vergnügliche Denkschrift wohl nennen, lesen wir, naturkundliches Faktenwissen allerdings sucht man darin vergebens, "kurz" ist auch untertrieben, ob es hier tatsächlich ausschließlich um Regenwürmer geht, bleibt fraglich und sind sie denn wirklich nur unglücklich - all die Würmer in ihren verschiedenen Nuancen von rosa, mit ihren fetzigen Frisuren und Blessuren, mit ihren Gewohnheiten, Hobbies, ihren Schmerzen und Entscheidungsschwierigkeiten: vor oder rückwärts? Und wo ist eigentlich hinten, wo ist vorn? Schon im Titel also beginnt die italienische Illustratorin ihr hinreißendes, "souveränes Spiel mit Erwartungen", mit Bildern und Verweisen, ein heiteres, "anarchisches Gedankenkarussell", angetrieben von nur scheinbar naiven, wunderbar beherzten Illustrationen, und fantasievollen Erläuterungen zum Leben dieser wundervollen Spezies, so Knödler. Eines der lustigsten Kinderbücher, das die Rezensentin seit langem gelesen hat!

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