Niccolo Ammaniti

Ich habe keine Angst

Roman
Cover: Ich habe keine Angst
Goldmann Verlag, München 2004
ISBN 9783442457182
Taschenbuch, 252 Seiten, 7,95 EUR

Klappentext

Aus dem Italienischen von Ulrich Hartmann. Das halb verhungerte Wesen, das der neunjährige Michele bei einem seiner sommerlichen Streifzüge entdeckt, hat Ähnlichkeit mit einem Menschen. Tatsächlich ist es ein kleiner Junge, der in der Nähe eines verfallenden Hausesin einem abgedeckten Erdloch kauert. Michele ist entsetzt, als er herausfindet, dass das Kind entführt wurde und dass seine eigenen Eltern die Hände dabei im Spiel haben. Er beschließt, dem Jungen zu helfen, koste es, was es wolle ...

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 18.09.2004

Rezensent Kolja Mensing schafft es, in seinem unterhaltsamen Porträt der Krimibuchhandlung Hammett in Berlin-Kreuzberg auch noch einen Buchtipp unterzubringen, den er von dem fachlich überqualifizierten Verkäufer bekommen hat. Die Mitarbeiter des Hammett führen, wie es sich für echte Spezialisten gehört, gerne Top-TenListen und da steht "Ich habe keine Angst" ganz oben, berichtet Mensing. Es handelt sich um einen Krimi des Italieners Niccolo Ammaniti, der im vergangenen Jahr schon einmal unter einem anderen Titel ("Die Herren des Hügels") auf Deutsch erschienen ist. Erzählt wird die Geschichte eines Jungen, der in einem Erdloch einen offensichtlich gekidnappten Gleichaltrigen findet und nach und nach versteht, dass seine eigenen Eltern in das Verbrechen verwickelt sind. Nach Mensings Meinung ist das Buch "einfach erzählt, aber gerade darum äußerst beklemmend". Ob es die Vorlage für den gleichnamigen Film von Gabriele Salvatores ist, verrät Mensing leider ist - aber was er von der Handlung preisgibt, klingt sehr danach.

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