Besondere Hingabe und Begeisterung für traditionelles Handwerk sowie hochwertig hergestellte, langlebige und zeitlose Gebrauchsgegenstände bilden seit Jahrhunderten einen wichtigen Bestandteil der japanischen Kultur. In Büros, Geschäften, Restaurants und Cafés, vor allem aber im Wohnraum findet man gutes Design. Von der Teetasse bis zum Haartrockner - überall ist man von formschönen Alltagsprodukten umgeben, die schlicht, aber ausgeklügelt, funktionell und zugleich optisch ansprechend sind.Dieses Buch zeigt die gesamte Bandbreite des japanischen Designs von 1945 bis heute: Achtzig Designer*innen und Hunderte Objekte aus den verschiedensten Lebensbereichen werden im Einzelnen vorgestellt und von übergreifenden Essays begleitet. Die Spanne reicht von Möbeln, Leuchten, Geschirr und Textilien bis hin zu Elektrogeräten und Verpackungen - darunter beliebte Ikonen des japanischen Designs wie Sori Yanagis 'Butterfly Stool', Isamu Noguchis 'Akari Light Sculptures', Kenji Ekuans 'Kikkoman' Sojasaucen-Flasche sowie der 'Walkman' von Sony.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 06.01.2021
Rezensentin Eva Hepper lernt bei Naomi Pollock, wie japanisches Design die Welt eroberte. Der Bildband stellt ihr Designer und ihre Werke vor, von Alltagsgegenständen wie der Kikkoman-Flasche über Fahrzeuge bis zum Sony-Walkman von 1979 und Kleidung von Uniqlo. Aufschlussreich und spannend findet die Rezensentin die Begleittexte über die Entstehung und die Schöpfer der Werke, die der Band in ihrer Einfachheit und Präzision made in Japan vorführt, wie Hepper feststellt.
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