Mika Väisänen

And It Don't Stop

HipHop Photography By Mika
Cover: And It Don't Stop
Schwarzkopf und Schwarzkopf Verlag, Berlin 2004
ISBN 9783896026163
Gebunden, 320 Seiten, 49,90 EUR

Klappentext

Mit 300 Abbildungen. Zweisprachig Deutsch-Englisch. Eine Fotosammlung der HipHop-Künstler, fotografiert zwischen 1997 und 2004 von Mika Väisänen. Ein Blick aus nächster Nähe: Künstler in ihrer Umgebung, im Studio und Backstage, auf Reisen und auf der Bühne. Mika Väisänen ist seit vielen Jahren selbst Teil der Szene. Er fotografierte so bekannte Chartstars wie Aaliyah, Beastie Boys, Black Eyed Peas, Busta Rhymes, Common, Cypress Hill, De La Soul, DMX, Eminem, Erykah Badu, Eve, Fat Joe, Foxy Brown, Jay-Z, LL Cool J, Mary J Blige, Masta P, Public Enemy, Redman, Snoop Dogg, The Roots ... Darüber hinaus porträtierte er viele Künstler, die den HipHop maßgeblich beeinflusst haben und den interessierten HipHopper beeindrucken werden, wie: Africa Bambaataa, Beatnuts, Big Daddy Kane, Biz Markie, Bobbito, Craig G, D&D Studios, DAS EFX, Dilated Peoples, DJ DXT, DJ Grandmaster Flash, DJ Jazzy Jeff, DJ Kool Herc, DJ Muggs, DJ Premiere, DJ Prince Paul, DJ Spinna, EDO.G, Gang Starr, Graffiti-Artists Blade, Phase 2 und Seen, Gravediggaz, Jungle Brothers, Jill Scott, Jurrasic-5, KRS ONE, Marly Marl, Masta Ace, Mc Lyte, MOP, Mos Def, NAS, Non Phixion, Noreaga, Onyx, Peanutbutter Wolf, Pharecyde, Rakim, Razhel, RZA, Slick Rick, Talib Kweli, Tony Touch, X-ecutioners, Xzibit, Yo-Yo...

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 18.09.2004

HipHopper - waren das nicht diese "böse dreinschauenden schwarzen" Jungs vom Sprechgesang? Obwohl der Hiphop auf eine mittlerweile dreißigjährige Geschichte zurückblicken kann, bemerkt der mit "dip" zeichnende Rezensent, hat sich die fotografische Ästhetik des HipHops nicht wirklich entwickelt, wohl auch weil sein Primärmedium das Musikvideo bleibt. Und natürlich sei es schwierig, den "ständigen motorischen Überschuss" des HipHop fotografisch zu verarbeiten, sprich: in bewegungslose Bilder zu bannen. Dem Fotografen Mikael Väisänen, so der Rezensent, ist das in seinem "Kompendium der heute bedeutenden HipHop-Größen" dennoch gelungen, und zwar in bewusster Anlehnung an die Ästhetik der Jazzfotografie. Mit einigen Überraschungen: Die Porträts sind vorwiegend schwarzweiß, zeigen die Musiker auch mal in der "eher untypischen kontemplativen Pose - als müsse man den HipHop erst anhalten, um zu seinem wahren Kern vorzudringen" - oder aber in rascher Bilderfolge.

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