Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.06.2003
Melvin Jules Bukiets "Fremdes Feuer" ist für Ulrich Baron ein "überbordender Roman voller Witz und Aberwitz", der die Konflikte Israels in einen politischen Verschwörungs-Thriller zu zwingen versucht. Und dabei lasse er keinen der Protagonisten aus: den für den Premierminister redenschreibende Ich-Erzähler, den israelische Geheimdienst, radikale Siedler, eine schwerreiche Palästinenserin... Insgesamt findet Baron, dass weniger mehr gewesen wäre: "Bukiets Stärke ist eher die Akkumulation origineller Einfälle als deren konsequente Umsetzung".
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…