Mario Giordano

Bilderräuber

Die größten Kunstdiebstähle. (Ab 8 Jahre)
Cover: Bilderräuber
Aufbau Verlag, Berlin 2007
ISBN 9783351040796
Gebunden, 64 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Mario Giordano erzählt Kindern von den berühmtesten Gemäldediebstählen. Wer steckt eigentlich hinter einem Kunstraub? Sind es verrückte Kunstliebhaber? Wieso ist es trotz Alarmanlagen möglich, dass Bilder verschwinden? Welche Künstler werden am häufigsten geklaut? Was waren die kuriosesten Kunstdiebstähle? Unter welchen Umständen tauchen die Bilder wieder auf, wenn überhaupt? Und was machen die Räuber mit den Gemälden?

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.12.2007

Zuwenig Gänsehaut hat Manfred Schwarz bei der Lektüre von Mario Giordanos Band über "Die größten Kunstdiebstähle" bekommen. Zwar bietet das Buch seiner Ansicht nach eine verlockende Hintertreppe zur Kunst. Denn wenn Giordano, wie Schwarz berichtet, anhand einzelner Fälle die gesamte Bandbreite der kriminellen Techniken entfaltet, mit denen Kunstdiebe Beute gemacht haben, wird klar, dass das Museum kein Ort der Langeweile ist: Da ist von Angelhaken und Abseilen ebenso die Rede wie vom brutalen Überfall mit Waffengewalt. Spannend ist dies eigentlich allemal, findet Schwarz, doch über diesen Ansatz hinaus kann er Giordanos Band nicht viel abgewinnen: Weder gehen ihm dessen Bemerkungen über die gestohlenen Bilder tief genug, noch reißen ihn die eher skizzenhaften Schilderungen der Verbrechen so recht vom Hocker.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.2007

Aufregend findet Swantje Karich Kunstdiebstähle schon, und so erkundet sie hier nach eigener Aussage einen "unbegrenzten Kosmos spannender Abenteuer". Das hört sich nach einer guten Bewertung an, im weiteren Verlauf der Besprechung aber gibt es sowohl an Druckqualität und an den Begleittexten eindeutige Kritik, so dass man von einer Empfehlung guten Gewissens schon nicht mehr sprechen kann. "Enttäuschend" sei die Blässe mancher Abbildungen, die Fallbeschreibungen im Nachrichtenstil ebenfalls "keine Meisterleistung". Allein Karichs Liebe zur Kunst sorgt offenbar für den oben erwähnten Anflug von Begeisterung, sowie die beruhigende Information, dass immerhin zwölf von zwanzig Fällen aufgeklärt wurden.
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