Margot Schmitz, Michael Schmitz

Seelenfraß

Wie Sie den inneren Terror der Angst besiegen
Cover: Seelenfraß
C. Ueberreuter Verlag, Wien 2004
ISBN 9783800070978
Gebunden, 240 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Jeder vierte Mensch leidet im Laufe seines Lebens unter Angststörungen. Viele merken es gar nicht. Sie nehmen lediglich körperliche Symptome wahr: Herz-Kreislauf-Beschwerden, Rücken- oder Kopfschmerzen, Einschlaf- oder Durchschlafschwierigkeiten, innere Anspannung. Selten stellen Ärzte die richtige Diagnose. Nur in vier von hundert Fällen verschreiben sie ein geeignetes Medikament. Dieses Buch gibt Rüstzeug, eigene Ängste einzuschätzen und sie besser zu bewältigen. Es zeigt, wo Angst sich versteckt. Wie sie sich kaschiert. Auch bei Menschen, bei denen niemand es vermuten würde: Top-Managern, Politikern, scheinbar Erfolgsverwöhnten. Check-Listen helfen Ihnen herauszufinden: Wer ist ein guter Psychiater, Psychologe oder Psychotherapeut? Besser als Therapie ist Prävention: Angst-Coaching und Coolness-Training. Es hilft, besser gegen Ängste gewappnet zu sein. Schon Kindern und Jugendlichen nutzt es, bes-ser durchs Leben zu kommen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.02.2005

Allen, die an Angststörungen leiden, kann Ernst Horst dieses Buch empfehlen, handelt es sich doch um ein Buch, "das hilft". Etwa bei der Beantwortung der folgender Fragen: Haben meine Beschwerden vielleicht eine psychische Ursache? Bei welchem Arzt soll ich Hilfe suchen? Woran erkenne ich, dass ein Arzt womöglich inkompetent ist und ich einen zweiten Arzt um Rat fragen sollte? Zwar ersetze das Buch nicht die persönliche Behandlung durch den Spezialisten, aber es bereite sie vor und unterstütze sie. Die Autoren, die Psychiaterin und Neurologin Margot Schmitz, und der Psychologe Michael Schmitz, benennt Horst als Vertreter der "kognitiven Therapie", für die das konkrete Erkennen und Behandeln des aktuellen Problems im Vordergrund steht. Sie berichteten zahlreiche Geschichten von Patienten, die von ihnen wegen einer Angststörung mehr oder weniger erfolgreich behandelt wurden. Die Hauptmoral dieser Fallstudien sieht Horst darin, dass der Fachmann oft helfen könne, und selbst wenn er die Krankheit nicht heile, so mache er vielleicht doch das Leben etwas erträglicher.
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