Liza Cody

Ballade einer vergessenen Toten

Roman
Cover: Ballade einer vergessenen Toten
Argument Verlag, Hamburg 2019
ISBN 9783867542388
Gebunden, 416 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Martin Grundmann. London. Deprimiert von verlorenen Träumen hockt Schriftstellerin Amy im Café, als der alte Song im Radio kommt: "See Jesse Tomorrow" von Elly Astoria, deren Mörder nie gefasst wurde. In Amy keimt die Idee, sich als Biografin zu versuchen. Sie recherchiert und spricht mit Leuten, die dabei waren, als Ellys Songs die Charts anführten und jeder ein Duett mit ihr wollte. Die Geschichten widersprechen sich. War SisterHood überhaupt eine richtige Band? Sex-Appeal hatte nur Sängerin Madeline, der Rest war höchstens begabt. Ihr Agent, dieser windige Ganove, kam frisch aus dem Knast. Und dann der schreckliche Mord...

Im Perlentaucher: Showbiz für Studierte

Am Ende dieses klugen, berührenden und witzigen Romans wünschte man sich, die Musik der Elly Astoria sei Teil der eigenen Musikbiografie. "Die Ballade der vergessenen Toten" gehört in jede gute Playlist. Thekla Dannenberg in Mord und Ratschlag

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 03.07.2019

Rezensentin Sylvia Staude würde zu gern die Lieder hören, die Liza Codys rätselhafte Protagonistin, die begabte, durch ihre Lebensumstände schwer gebeutelte und viel zu jung gestorbene Musikerin Elly, komponiert hat. Einstweilen muss sie sich mit Ellys fiktiver Biografie zufrieden geben, die im Text angebotenen Puzzleteile zusammenfügen und die vielen Leerstellen darin akzeptieren. Macht sie gern. Gerade die Unsicherheiten in der Geschichte scheinen ihr faszinierend, ebenso Codys literarischer Stil, der dem Krimi laut Staude seine Klasse verleiht.
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