Mit mit 125 Abbildungen, 60 davon in Farbe. Früh- und hochmittelalterliche Bilder von Frauen, die Bücher religiösen Inhalts verfassten, kopierten, malten oder stifteten, stehen im Zentrum dieser Untersuchung: Bilder von Frauen, die an der Herstellung illuminierter Bücher im weitesten Sinne beteiligt waren - von der literarischen Komposition bis zur Dedikation. Die Publikation stellt die erste umfassende Studie dieses Themas dar.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 25.03.2003
Katrin Graf hat sich auf die Suche nach hochmittelalterlichen Bildnissen gemacht, die Frauen einmal nicht nur als passive Empfängerinnen geistlicher Werke darstellen, sondern selbst als Autorinnen oder Buchkünstlerinnen. Dank einer erklecklichen Portion "Ausdauer und Fantasie" war der Anstrengung der Kunsthistorikerin Erfolg beschieden, freut sich Christian Jostmann. Denn Graf ist es seiner Meinung nach absolut überzeugend gelungen, die geradezu "subversive Bildsprache" aufzudecken, mit deren Hilfe Frauen im Mittelalter die ihnen auferlegten Beschränkungen umgingen. So komme Grafs präzise Analyse etwa dreier Sibyllen-Darstellungen zu dem Schluss, dass schreibende Frauen als unmittelbar von Gott inspirierte Visionärinnen durchaus hohe Autorität genossen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.08.2002
Katrin Grafs Studie über Bildnisse schreibender Frauen im Mittelalter ist wohl ein längst überfälliges Buch, denn es rückt die Arbeit von schreibenden Frauen zu dieser Zeit, die zahlreicher und vor allem schöpferischer gewesen sein müssen, als man heute meint, ins rechte Licht, meint der mit "amo." zeichnende Rezensent. Die interessanten Informationen , die das Buch bietet, seien dabei nicht schwer verdaulich. Vielmehr gleicht die Lektüre, durch schöne Abbildungen unterstützt, einem "lehrreichen Ausflug in die heimliche Welt weiblicher Buchkünstler", freut sich "amo.".
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