Kasper König

A bis Z

Eine Lebenscollage
Cover: A bis Z
Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2025
ISBN 9783753308876
Gebunden, 536 Seiten, 48,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Andreas Prinzing & Ulrich Wilmes. Mit Abbildungen. Er war nicht nur eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des Kunstbetriebs der vergangenen Jahrzehnte. Kasper König wirkte sehr aktiv mit an einer veränderten Rolle der Kunstvermittlung jenseits der akademischen Ausbildung eines Kunsthistorikers. Gemeinsam mit anderen Vertretern seiner Generation erfand und formte er das Berufsbild des Ausstellungsmachers, der sein Wissen aus den Erfahrungen schöpfte, die er im Dialog mit den Künstlern und der Anschauung ihrer Werke in den Ateliers und Ausstellungen kennenlernte. Darüber hinaus wurde er nicht müde, sich ein eigenes Bild von der Kunstgeschichte zu machen, wie er sie in den Museen weltweit vorfand. Das vorliegende Buch ist keine Biografie im herkömmlichen Sinn. Es entwirft eine autobiografische Collage, die auf einem von Kasper König zusammengestellten sehr persönlichen Glossar von Schlagworten, Begegnungen, Ereignissen, Projekten basiert, das sein Leben und Wirken in Texten und Bildern anschaulich beschreibt. Der unvollendet verbliebene Band wurde von Andreas Prinzing und Ulrich Wilmes final redigiert und von Yvonne Quirmbach gestaltet.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.01.2026

Kein klassisches Erinnerungsbuch, sondern eine erquickliche Lebenscollage hat Kasper König - der unter anderem dem Frankfurter Städel und dem Kölner Museum Ludwig vorstand, ohne auch nur das Abitur gemacht zu haben - der Welt hinterlassen, berichtet der sehr angetane Rezensent Georg Imdahl. Sprunghaft und anekdotisch schreibt König, zwischendrin finden sich kleine Texteinschübe von Weggefährten, informiert uns der Rezensent. So erfährt Imdahl von Königs Aversion gegen das Kölner Geduze, über Königs Lieblingskunstwerk, ein Metallsockel Piero Manzonis oder über dessen Lust am Widerspruch und einiges mehr. Ein Buch ist das, das man nicht von vorn nach hinten liest, sondern in dem man immer wieder neu und anders freudvoll blättert, schließt der Kritiker, der König nach der Lektüre einmal mehr vermisst. 

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