Wie lange gibt es Grenzen schon? Warum trennen sie uns voneinander? Können sie auch ein Ort der Begegnung sein? Grenzen sind so viel mehr als Linien auf einer Landkarte. Dieses aufschlussreiche Sachbuch erkundet, wie sie entstanden sind, und welche Geschichten und faszinierenden Details sich hinter ihnen verbergen.
Kinder werden aus diesem Buch viel Wissenswertes über Grenzen lernen, glaubt Rezensentin Dina Netz. Geschrieben hat es Karim Ressouni-Demigneux, der zunächst auf die natürlichen Ursprünge von Grenzen eingeht, bevor er verschiedene Formen von Grenzen anhand von Beispielen vorstellt: solche, die von Soldaten bewacht werden, solche, die unsichtbar sind, Grenzen im Weltall und so weiter. Grenzkonflikte kommen ebenfalls vor, gleichfalls Themen wie Migration und Handel, alles bleibt der Komplexität zum Trotz gut verständlich. Ziemlich nüchtern ist der Tonfall, ein wenig mehr Auflockerung hätten die Texte doch vertragen, meint Netz. Der freilich die sehr vielseitigen Illustrationen von Karine Maincent gut gefallen, vor allem auch, weil es in diesem Buch zwischen Text und Bild eben keine festen Grenzen gibt: beides fließt ineinander. Das Fazit ist klar positiv, hier wurde sorgfältig und zielgruppengerecht gearbeitet.
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