In einer funkelnden Schneelandschaft nähert sich am Horizont eine bunte, fröhliche Karawane. Ein Zirkus! Will er in die Stadt, in der die Menschen in emsiger Vorfreude auf Weihnachten die letzten Dinge erledigen? Nein, die Wagen ziehen weiter, denn sie werden schon sehnlichst erwartet: Vor einem hell erleuchteten gemütlichen Haus warten Mutter und Kind auf ihre Lieben, um ein wunderschönes Weihnachtsfest vorzubereiten und zu feiern. Julie Völk erzählt in ihrer ganz eigenen Bildsprache und ohne ein einziges Wort von dem, was Weihnachten ausmacht: Von Vorfreude, vom Zusammenkommen, von gemeinsam erlebter glücklicher Zeit, die nachklingt, wenn die stille und fröhliche Nacht vorbei ist.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.11.2017
Kein einziges Wort braucht Julie Völk, um Rezensentin Ulrike Schultheis die volle Ladung Weihnachtsstimmung zu vermitteln. Ganz "verzaubert" lässt sich die Kritikerin von der, wie sie findet, herrlich eigensinnigen Bildsprache der Illustratorin mit zur einer Zirkusgesellschaft nehmen, die das Weihnachtsfest auf ihre ganz eigene, chaotische Weise begeht, wie Schultheis informiert. Feinsinniger Humor, ein eleganter Strich und eine einfühlende Beobachtungsgabe machen dieses Bilderbuch für die Kritikerin zu einem wunderbaren und gänzlich kitschfreien Ereignis.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.11.2017
Wozu Worte, meint Rezensent Andreas Platthaus, wenn Julie Völk nur mit feinem Strich so gut Bewegung und Stimmungen erzeugen und eine herzerwärmende Weihnachtsgeschichte erzählen kann? Die Geschichte aus dem hohen Norden, in dessen Ruhe plötzlich buchstäblich ein ganzer Zirkus platzt, nimmt Platthaus mit. Die so sich entwickelnde Lebensfreude ist ansteckend, warnt er, und das Weihnachtsfest im Buch alles andere als heilig.
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