Im August 1912 bricht die Besatzung der Herzog Ernst unter Expeditionsleiter Herbert Schröder-Stranz nach Spitzbergen auf. Es ist die Zeit der großen Polarfahrten, der Wettlauf zum Südpol ist in vollem Gange. Auch die Deutsche Arktische Expedition soll aus mutigen Männern Helden machen. Doch die Mission, gescheitert an Unerfahrenheit und grenzenloser Selbstüberschätzung, endet in einem Desaster.Von immer waghalsigeren Kursänderungen, dem zermürbenden Kampf gegen die eisige Kälte und spektakulären Rettungsmissionen.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 26.03.2026
Interessiert widmet sich Rezensent Günther Wessel in einer kurzen Besprechung diesem Buch Jürgen Kehrers über einer Episode aus der Hochphase der Polarexpeditionen. Der Abenteurer Herbert Schröder wollte 1912 unbedingt zum Nordpol, hatte jedoch keine Polar-Erfahrung und zunächst auch zu wenig Geld, weshalb er sich erst einmal in Richtung Spitzbergen aufmachte, als Vorbereitung zu einer späteren richtigen Polarreise, erfahren wir. Zu der kam es jedoch nie, weil Schröder, schlecht vorbereitet und sich selbst überschätzend, auf einer Insel im Nordmeer verschollen geht. Kehrer schildert lebendig Schröders Anstrengungen und den Überlebenskampf im hohen Norden, nebenbei gibt es außerdem Reflexionen über das Heldentum. Alles in allem scheint Wessel mit diesem Buch auf seine Kosten gekommen zu sein.
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