Jordan Scott, Sydney Smith

Ich bin wie der Fluss

(Ab 5 Jahre)
Cover: Ich bin wie der Fluss
Aladin Verlag, Hamburg 2021
ISBN 9783848901975
Gebunden, 44 Seiten, 18,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Bernadette Ott. Ein Junge, der stottert. Er fühlt sich nicht in der Lage, so zu kommunizieren, wie er es möchte. Denn die Worte bleiben stecken. Seine Tage sind meist ganz still und in der Schule hofft er, dass er nichts sagen muss. Erst als sein Vater ihn mit zum Fluss nimmt und ihm vor Augen führt, dass seine Sprache wie das Wasser ist, sprudelnd, aufwühlend, wirbelnd, herabstürzend, findet er seine Stimme wieder. Und seinen Mut.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 22.10.2021

Rezensentin Hilde Elisabeth Menzel zeigt sich berührt von Jordan Scotts illustriertem Kinderbuch "Ich bin wie der Fluss". Schon Titel und Titelbild verdeutlichen das Leitmotiv dieses wunderbar empathischen Buches über einen stotternden Jungen, der mit der Sprache umzugehen lernt: Wasser, blubberndes, kreiselndes Wasser. In seinen lebendigen und eindringlichen Illustrationen macht Sydney Smith zunächst die Unsicherheit des Jungen und seine Angst vorm Sprechen spürbar. Doch der Vergleich mit dem Wasser gibt ihm Trost und Hoffnung, und so, freut sich die Rezensentin, endet auch dieses wunderbar feinsinnige Buch mit einer großen Portion Zuversicht.
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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 02.09.2021

Der kanadische Dichter Jordan Scott erzählt in diesem Buch von einem Jungen der stottert. Er kann das besonders gut, weil er als Kind selbst gestottert hat, erzählt Rezensentin Katrin Hörnlein, ganz mitgenommen von der Angst und Scham des Jungen. Mindestens genauso wie der Text beeindrucken sie aber auch die Illustrationen von Sydney Smith, der hier ein "kleines Meisterwerk" geschaffen habe mit verschiedenen Formaten und Unschärfen, die der Kritikerin nachdrücklich vom Wunsch des Kindes erzählen, einfach zu verschwinden. Aber Hoffnung gibt's am Ende auch, deutet Hörnlein an.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.08.2021

Rezensentin Anna Vollmer braucht die Erläuterungen des Autors am Ende des Buches überhaupt nicht. Wie Jordan Scott und Sydney Smith die Geschichte eines stotternden Jungen erzählen, ist selbsterklärend, findet sie. Das ganze Leid mit den Wörtern und wie der Junge es schließlich akzeptiert und sich dadurch befreit, fangen Text und Bilder grandios ein, meint Vollmer. Ausschlaggebend dafür scheinen ihr der Umstand, dass Scott Lyriker ist und sich mit Rhythmus auskennt sowie die Bilder, die die Panik des Stotterers gekonnt einfangen. Ein Wucht von einem Bilderbuch, freut sich Vollmer.
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