Eine spektakuläre Innenansicht der Wirecard AG und damit auch des größten Börsenskandals des Jahrzehnts, geschrieben von einem langjährige Mitarbeiter in leitender Position: Im Sommer des Jahres 2020 kollabiert das einstige DAX-Unternehmen und Fintech-Wunderkind Wirecard, nachdem Milliardenbeträge verschwunden sind und unauffindbar bleiben. Mitglieder des Vorstands sowie leitende Manager werden verhaftet. Schicht um Schicht enthüllt sich die Geschichte eines gigantischen Kriminalfalls. Wie gelang es dem Unternehmen über so viele Jahre, die Politik, die Börse und die Öffentlichkeit zu blenden? Jörn Leogrande berichtet über die Strukturen, die Arbeitsweisen und die schillernden Persönlichkeiten und zeichnet den Weg der Wirecard AG vom technologischen Vorzeigeunternehmen zum insolventen mutmaßlichen Betrugsfall nach.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 26.04.2021
Wie einen Kriminalroman liest sich für Rezensentin Ursula Weidenfeld, was Jörn Leogrande, lange Zeit Marketingchef bei Wirecard, über den Skandal um den Zahlungsdienstleister aufschreibt. Dazu passt laut Rezensentin, dass der Autor die Faszination in der Führungsetage hautnah vermittelt und die Hauptakteure mit all ihren Spleens porträtiert. Eine Geschichte der Hybris mit katastrophalem Finale, die sich Weidenfeld mit Staunen und mit Gänsehaut anhört.
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