Aus dem Amerikanischen von Claudia Max. Josie (17) hat einen Plan, als sie mit ihrer Mutter an den Ort ihrer Kindheit zurückkehrt: Während Mom die Buchhandlung der Familie führt, wird sie ihren Abschluss machen, mit der Kamera die Stadt erkunden und am Ende des Sommers zu ihrem Vater, einem berühmten Fotografen, an die Westküste ziehen. Und dann steht plötzlich Lucky Karras vor ihr - groß, gut aussehend und verdammt wütend. Ganz anders als der Junge, der 5 Jahre zuvor ihr bester Freund war. Alle warnen Josie, doch als Lucky ihr aus einer Notlage hilft, ist es um sie geschehen. Könnte er der eine gute Grund sein, um doch zu bleiben?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.06.2021
In der Jugendliteratur ist es Usus, Erzählungen zwecks Identifikation in den Lebenswelten der jungen Leserinnen und Leser anzusiedeln, weiß Rezensentin Roswitha Budeus-Budde. Jenn Bennett beweist jedoch, dass "Spannung und Intensität" einer Geschichte steigen können, wenn sie sich auch abseits dieser vertrauten Welten bewegt - sowie im Roman "Wiedersehen mit Lucky", indem die typische Liebesgeschichte zwischen Junge und Mädchen mit Schilderungen einer von wohlhabenden Familien beherrschten neu-englischen Küstenstadt und deren Einwohnern verwoben wird, die Josie und ihrer alleinerziehenden Mutter das Leben schwer machen. Das obligatorische Happy End darf natürlich trotz aller Abweichung vom Standard-Plot nicht fehlen, so die Rezensentin.
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