Aus dem Englischen von G. Runge, D.Fuchs und J. Orth. Über fünf Jahre forschten und reisten Autor und Fotograf dieses Bandes, um über 70 der schönsten und beeindruckendsten Bibliotheken weltweit zu porträtieren. In sieben Kapiteln führen sie den staunenden Betrachter chronologisch durch die Epochen und zu Bauten, die Menschen aller Zeiten und Kulturen für ihre wertvollen Bücherschätze erdachten. Der prächtige Band erzählt von unterschiedlichen architektonischen Konzepten ebenso wie von der aufwendigen Ausstattung der Bibliotheksräume. Dieses umfassendste und profundeste der zahlreichen Bücher zum Thema ist weit mehr als eine Baugeschichte: Reich illustriert und höchst informativ ist hier eine Kulturgeschichte der Bibliothek entstanden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 23.01.2014
Dass die Bibliothek ewig währte, diesen Traum träumt Johan Schloemann mit einem Band des Architekturhistorikers James W. P. Campbell. Der Autor hat zusammen mit dem Fotografen Will Pryce 82 Büchertempel in 21 Ländern besichtigt und verschaftt Schloemann einen Überblick über die Geschichte dieser magischen Orte von den ersten Keilschriftarchiven bis zur neuen Nationalbibliothek in Peking. Dass dabei die fernöstliche Schriftkultur miteinbezogen wird, hält der Rezensent für bemerkenswert. Die Fotografien scheinen ihm derart, dass er sich sofort in die ein oder andere abgebildete Leseecke verkrümeln möchte.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…