Karnevalsjecken und ein Großverleger mit Meinungsmonopol, Produktionsstätten deutscher Vorabendträume und verarmte Arbeiterviertel - in Herbert Hovens "Kölner Inszenierungen" wird die Stadt am Rhein in ihrem ganzen Facettenreichtum zwischen Feiertaumel und Alltagsrealität vorgestellt. Hoven stellt allgemeine Überlegungen zum Humor der Rheinländer an, besucht den Präsidenten der Prinzengarde im Sachsenturm, dem Domizil des Kölner Traditionskorps oder erzählt von Begegnungen mit den Machern von "Verbotene Liebe", den Drehbuchautoren, Dialogschreibern und Storylinern einer der populärsten deutschen Seifenopern...
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…