Henri Stierlin

Schätze des Orients

Die prachtvolle Kunst des persischen Reiches von 900 n. Chr. bis heute
Cover: Schätze des Orients
Frederking und Thaler Verlag, München 2003
ISBN 9783894056070
Gebunden, 320 Seiten, 70,00 EUR

Klappentext

Vom vorderen Orient bis zu den Grenzen Chinas reichte einst der Einfluss der persischen Kunst und Kultur. Der bekannte Kunst- und Architekturhistoriker Henri Stierlin führt zu den faszinierendsten Bauten der persischen Baukunst wie dem Taj Mahal in Agra oder den Moscheen von Isfahan. Er analysiert die Formensprache und die Ornamentik der Bauwerke und erläutert deren Symbolik. In einem eigenen Kapitel widmet er sich besonders symbolhaften Bauten. Ein Ausflug in die prachtvolle Kunst aus Tausendundeiner Nacht.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 14.08.2003

Begeistert ist der mit dem Kürzel "as" zeichnende Rezensent von Henri Stierlins Bildmonografie über die persische Kultur. Die "bestechende Farbaufnahmen" mit Blickwinkel vor allem auf die persische Architektur seien "ein erlesenes Fest für die Augen" des Betrachters. Einer "reichgedeckten Tafel" komme dieser fotografische Streifzug gleich, dessen Schwerpunkte im "indischen Mogulreich" und "Transoxanien" liegen, schwärmt der Rezensent. Er bemerkt aber, dass es sich hier nicht nur um eine Sammlung von Fotos handle, sondern dass hier auch ausführlich Informationen geboten würden zu den historischen Ereignissen der persischen Entwicklung. Bedauern äußert der Rezensent lediglich darüber, dass Miniaturmalerei, Teppichkunst und Keramik so kurz kommen und der "Dialog mit lokalen Baukulturen und Landschaften" fehle. Er gibt aber zu, dass dies dem Genuss nicht abträglich ist und er nur nach dem "Zubrot heische".