Herausgegeben von Heinz-Klaus Metzger und Rainer Riehn. Zusammenstoß zweier Welten: der scharfsinnige Disput zwischen dem Musikwissenschaftler Hans Heinrich Eggebrecht und dem Komponisten Mathias Spahlinger, 1999 in acht Sendungen des DeutschlandRadio Berlin ausgestrahlt, erregt Aufsehen. Der Diskurs zwischen Künstler und Wissenschaftler verwandelt den geschichtlichen Prozess in die Gerichtsverhandlung über die gegenwärtigen Potenziale. Es geht um Urteilsbildungen, die letztlich über die Zukunft der Kunstmusik entscheiden. Für Eggebrecht sollten die Gespräche zum Vermächtnis werden; für Spahlinger wurden sie zum Programm.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.02.2001
Im Radio mag das Gespräch zwischen dem Komponisten Mathias Spahlinger und dem Musikwissenschaftler Hans Heinrich Eggebrecht ja ein anregender Dialog sein. Die nun vorliegende transkribierte Fassung der vor zwei Jahren in einem deutschen Sender ausgestrahlten Gesprächsreihe über Neue Musik ist es nicht, urteilt der Rezensent mit dem Kürzel "zit". Zu viele Fragen würden hier aufgeworfen, die in der Schriftform aufgearbeitet und genau kommentiert werden müssten, meint "zit". Als reines Transkript seien die Gespräche sowohl zu kurz als auch zu lang und ließen sowohl Widersprüche als auch interessante Denkansätze offen, bedauert der Rezensent.
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