Hans Christian Müller, Achim Wambach

Digitaler Wohlstand für alle

Ein Update der Sozialen Marktwirtschaft ist möglich
Cover: Digitaler Wohlstand für alle
Campus Verlag, Frankfurt am Main 2018
ISBN 9783593509297
Gebunden, 222 Seiten, 28,00 EUR

Klappentext

Daten statt Preise, Monopole statt Wettbewerb, Sharing statt Eigentum, Crowdworking statt Sozialpartnerschaft: Die Digitale Revolution stellt die Art und Weise des Wirtschaftens auf den Kopf. Die alten Leitplanken, mit denen die Soziale Marktwirtschaft die wohlstandsmehrenden Kräfte schützte, passen heute nicht mehr. Sie brauchen ein Update. Die Ökonomen Achim Wambach, Präsident des ZEW in Mannheim, und Hans Christian Müller, Redakteur beim Handelsblatt, zeigen, dass auch die Internetwirtschaft zum Wohle aller arbeiten kann, wenn man die nötigen Grenzen setzt. Wenn Wettbewerbs- und Sozialpolitik umdenken und ihr Instrumentarium schärfen, kann es auch morgen produktiven Wettbewerb und auskömmliche Arbeit für alle geben. Wambach ist überzeugt: Die Politik muss umschalten und die großen Internetkonzerne regulieren.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.09.2018

Jochen Zenthöfer lernt aus dem Buch des ZEW-Präsidenten Achim Wambach und des Journalisten Hans Christian Müller, dass Roboter nicht alles können und digitaler Wohlstand für alle möglich ist. Die durchaus gelassen optimistisch argumentierenden Autoren erläutern dem Rezensenten allerdings auch, welche regulatorischen Maßgaben die Politik nicht versäumen sollte, auf den Weg zu bringen. Die Macht von Google, Facebook und Co. gehört im Sinn von Erhards Sozialer Marktwirtschaft beschränkt, finden Wambach und Müller und gehen damit mit dem Trend, wie Zenthöfer weiß. Das Buch findet Zenthöfer verständlich geschrieben und auch ohne Vorkenntnisse genießbar.
Lesen Sie die Rezension bei buecher.de