Günter Dux

Historisch-genetische Theorie der Kultur

Instabile Welten - Zur prozessualen Logik im kulturellen Wandel
Cover: Historisch-genetische Theorie der Kultur
Velbrück Verlag, Weilerswist 2000
ISBN 9783934730113
Gebunden, 516 Seiten, 40,39 EUR

Klappentext

Wie war es möglich, Denken und Sprache zu entwickeln - und über Denken und Sprache diejenigen Welten, die wir in der Geschichte finden? Wie wurde der Schritt aus der Natur- in die Kulturgeschichte möglich? Um solche Fragen zu beantworten, bedarf es einer prozessualen Logik, die nicht ? wie die traditionelle ?Denken, Sprache und Kommunikation "immer schon" als unhintergehbar voraussetzt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.12.2000

Obgleich Ralf Drost sich in seiner Besprechung redlich bemüht, die Angriffe des Autors auf die Luhmannsche Systemtheorie und den Radikalen Konstruktivismus zu relativieren, kann er nicht mit Sicherheit sagen, inwieweit hier Übereinstimmungen herrschen, die Günther Dux nur nicht wahrhaben will. Dass dem Autor mitunter grundlegende Unterscheidungen entgehen, die seinen Entwurf eines Realen Konstruktivismus durchaus in die Nähe Luhmanns rücken, will Drost dagegen beschwören. Und dass es der Autor jedenfalls nicht schlechter gemacht hat als dieser: "Bündig in der Argumentation, klar im Stil, übersichtlich im Arrangement des Inhalts", lese sich sein Buch ungemein anregend. Mehr noch: Nach Ansicht unseres Rezensenten gehört es gar zu den "philosophisch wichtigsten Werken dieses Jahres". Und das neigt sich schließlich dem Ende!