Gert Voss auf der Bühne

Cover: Gert Voss auf der Bühne
Akademie der Künste, Berlin 2014
ISBN 9783883312040
Broschiert, 292 Seiten, 29,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Ursula Voss und der Akademie der Künste. Gert Voss, einer der großen Schauspieler des deutschsprachigen Theaters, starb am 13. Juli 2014 in Wien. Dieses Buch, das Gert Voss in einer Fassung vor dem Druck noch in den Händen hielt, umfasst 48 Jahre Theaterleben - dokumentiert mit fast 300 Fotos, dargestellt von Weggefährten, Freunden, Schauspielern, Künstlern, Schriftstellern, mit Originaltexten u.a. von André Heller, Peter Raue, Norbert Lammert, Peter von Becker, Hermann Beil, Peter Turrini, Bruno Ganz, Luc Bondy, Karl-Ernst Herrmann, Thomas Ostermeier, Klaus Völker. Mit Gert Voss war verabredet, dass er zur Buchpremiere nach Berlin kommen werde - nun wird es im BE ein gemeinsames Erinnern an einen unvergesslichen Schauspieler sein.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 11.12.2014

Christine Dössel sieht in diesem Band über Gert Voss nicht nur ein reiches, 48 Jahre währendes Schauspielerleben chronologisch dokumentiert, in 300 Fotos, Rezensionen, Würdigungen und Erinnerungen, sondern Theatergeschichte geschrieben. Als Leser lernt Dössel bei genauem Hinschauen über Schauspielkunst, Hingabe und Wahrhaftigkeit. Schaut sie in das Gesicht, wie es sie verschmitzt, verrucht, traurig, komisch ansieht, werden für sie alle Rollen dieses großen Bühnenkünstlers lebendig, von den Anfängen in Stuttgart über Bochum bis Wien. Auch wenn Dössel im Band keine einzige kritische Stimme entdecken kann, hat sie das Buch begeistert.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 06.11.2014

Als Erinnerungsbuch begreift Dirk Pilz diese knapp 300 Seiten Gert Voss, Würdigungen, Erinnerungen von Wegbegleitern, dazu Fotos von Inszenierungen chronologisch geordnet von Konstanz über Bochum bis Wien, von Peymann bis Ostermeier. Wenn Pilz Voss so sieht, als Wallenstein, als Vincentio, ahnt er, welch großer Verlust der Tod des Schauspielers im Juli dieses Jahres bedeutet. Dazu hätte es der Texte von Luc Bondy, Bruno Ganz u.a. gar nicht bedurft, scheint es. Zumal die kritischen Stimmen im Band naturgemäß fehlen, wie Pilz mit feiner Ironie anmerkt.
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