Herausgeber: Kritische Geografie. Die politischen Raumkonzepte der Moderne dienten im Zeitalter der Nationalstaaten und des Imperialismus v.a. der Legitimation nationaler Grenzziehungen im Vorfeld des Ersten Weltkrieges, sie beeinflussten in modifizierter Form aber auch die Raumkonstruktion der aus den Kolonien hervorgegangenen Nationalstaaten. Die Postmoderne evozierte durch ihre These der "Deterritorialisierung" im Zeitalter der Globalisierung Neukonzeptionen der Geopolitik auf nationalstaatlicher Ebene. Während traditionelle Nationalstaaten auf die Herausforderung kooperativer Großraumkonzepte wie das der Europäischen Union reagieren müssen, stellt sich für die neu formierten Nationalstaaten in den Semiperipherien (Osteuropa, Zentralasien) die Aufgabe, ihre staatliche Existenz und territoriale Ausdehnung ideologisch zu rechtfertigen.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…