Wie soll man die Identität einer Stadt bestimmen, deren Markenzeichen das Geheimnis ist, fragt Andreas Ruby und findet die Antwort der österreichischen Künstlergruppe Gelatin ausgesprochen reizvoll. Für die diesjährige Biennale di Venezia ist das Quartett dem Mysterium der Lagunenstadt nachgegangen - auf den Grund gegangen wäre wohl treffender, denn mit Nellanutella gibt Gelatin eine Einführung in die Kunst des Stadtraumspringens: "Schönere Stürze als die, die hier dokumentiert sind, kann man sich kaum vorstellen", schwärmt Ruby über Fenster-, Gondel- und Brückensprünge ins trübe Nass der Kanäle von Venedig.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…