Gabriela Signori

Vorsorgen - Vererben - Erinnern

Kinder- und familienlose Erblasser in der städtischen Gesellschaft des Spätmittelalters
Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2001
ISBN 9783525354766
Gebunden, 449 Seiten, 50,11 EUR

Klappentext

Wem vererbten die Menschen im späten Mittelalter ihren Besitz? Während die Kirche an Legaten für sich selbst interessiert war, fochten die Städte dafür, die jeweiligen Kinder als Erben einzusetzen. Dieser seit dem 13. Jahrhundert ausgetragene Streit war im 15. Jahrhundert im Kern entschieden, gegen die Kirche und zugunsten der leiblichen Erben: In den meisten Städten nördlich der Alpen durften nur diejenigen frei über ihre errungenen und ererbten Güter verfügen, die keine ehelichen bzw. legitimen Kinder hatten. In den anderen Fällen erbten die Kinder. Im Mittelpunkt des Buches steht das spätmittelalterliche Basel.
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