Friedrich Ernst von Garnier

Meine farbigere Welt

Ein ganz unsachliches Sachbuch. Band 3: Meine Organischen Farbigkeiten
Cover: Meine farbigere Welt
Matthias Ess Verlag, Bad Kreuznach 2008
ISBN 9783935516389
Gebunden, 384 Seiten, 129,00 EUR

Klappentext

Warum ist der Farbkreis in diesem Entwurfsgebiet sinnlos? Was ersetzt ihn? Welche Rolle spielt das Handwerk heute? Welche Rolle spielen Nachbarbauten bei der Farbwahl? Welche hilfreiche oder schädliche Rolle spielt die Corporate Identity? Sollen Bautenfarbigkeiten der Landschaft folgen oder sich in deren Gegensatz stellen? Garniers Philosophie der Nutzung organischer Farbwirkungen - Schaffung von Farbklängen statt Eintönigkeiten - wird mit positiven Eigenschaften belegt. Sie ist beispielhaft für die Farblichtstimmungen in den Räumen und für diejenigen Räume zwischen den Bauten. Immer wieder spürt der Leser eine freundschaftliche, dabei aber sehr kritische Position zu vielen architektonischen Fehlentwicklungen ohne Farbigkeit.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.04.2008

Eine "große Schule des Sehens" erblickt Burkhard Müller in Friedrich Ernst von Garniers auf vier Bände angelegtem Werk "Meine farbigere Welt", von dem nun die Bände zwei und drei erschienen sind. Mit uneingeschränkter Zustimmung quittiert er Garniers Thesen zum Bauen heute, das nicht nur wegen seiner Masse und Materialien problematisch geworden sei, sowie seine Auseinandersetzung mit Architekten, Bauausschüssen und Großbauherrn und deren Rücksichtlosigkeit gegenüber Menschen und Landschaften. Eingehend skizziert Müller die Philosophie der organischen Farbigkeit, die nicht mit Buntheit zu verwechseln sei, und schwärmt von den klugen Gedanken, den geistreichen Texten sowie den schönen Bildern und bekennt, die beiden Bände mit einem "Gefühl der Dankbarkeit" nach Stunden wunderbarer Lektüre aus der Hand gelegt zu haben.
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