Der 16-jährige Felix hat alles verloren: seine Eltern, seine kleine Schwester, seine Unbeschwertheit. Einzig Bolt, der dicke, eigenwillige Hund seiner Familie, ist ihm geblieben - und die Trauer, die ihn zu ersticken droht. Doch als Bolt immer apathischer wird, muss Felix handeln und beginnt eine Therapie. Im Wartezimmer trifft er Mo, einen gleichaltrigen Jungen mit dunklem Humor und einer rätselhaften Vergangenheit. Aus Fremden werden Freunde, und zusammen mit der lebensfrohen Marie begeben sie sich auf einen holprigen Weg zurück ins Leben. In ihrer wackeligen Dreierkonstellation stellen sie sich ihren Ängsten - auch in waghalsigen Challenges.
Ein starkes Jugendbuch legt Franziska Hörner hier vor, freut sich Rezensentin Karin Hahn. Es erzählt von Felix, 17 Jahre alt, der durch einen Unfall seine Eltern und seine Schwester verliert - neben Felix überlebt nur der Hund Bolt. Später tut sich Felix mit Mo und Marie zusammen, die beide ebenfalls mit Problemen zu kämpfen haben. Es entwickelt sich eine abwechslungsreiche, in der Figurenzeichnung komplexe Geschichte, in der es unter anderem um Liebe geht, aber auch um Angst, Ohnmacht und Frust, erfahren wir. Wobei das Buch, beruhigt uns Hahn, auf einer positiven Note endet. Die Rezensentin hat viel Spaß an diesem genau beobachteten und flüssig geschriebenen Roman.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…