Spielzeug hat es zu allen Zeiten und in allen Varianten gegeben und begeistert nicht nur die Kinder. Jeder Erwachsene, der diese Sammlung sieht, fühlt sich in seine Kinderzeit zurück versetzt und schwelgt in Erinnerungen, jedes Kind wird in Entzücken ausbrechen ob der vielfältigen Möglichkeiten, die diese Stücke bieten. Ivan Steiger hat in seiner mehr als 25jährigen Sammelleidenschaft Spielzeug aller Art zusammengetragen, das jede Form des Spielens zeigt: ob Puppen, Teddybären oder Eisenbahnen, ob Blech, Plastik oder Plüsch, für jeden Geschmack findet sich etwas in dieser einmaligen Sammlung.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.07.2004
Sammeln ist ein Spiel, das sich mit Leidenschaft betreiben lässt; Ivan Steiger, Herausgeber des vorliegenden Bildbandes, ist selbst ein Sammler. Viele der darin versammelten Spielzeuge stammen aus seinem in 25 Jahren zusammengetragenen Bestand, verrät Rezensent Andreas Bock. Er weiß: Der Mensch spielt, seitdem er lebt. Und er bildet in den Spielzeugen seine Umwelt ab, hat unser Rezensent nun dazu gelernt, weshalb dieser Band über Spielzeuge aus zwei Jahrtausenden sich seines Erachtens wie ein Kulturgeschichte liest, in der sich die Welt en miniature in ihren Gebrauchs- und Kultgegenständen widerspiegele. Das ist faszinierend, stellt Bock fest. Die Geschichte des Spielzeugs beginne mit winzigen Schalen und Töpfen in grauer Vorzeit und ende mit technisch aufgemotzten Schiffs- und Eisenbahnmodellen des 20. Jahrhunderts. Auch früher haben Spielzeugmacher an immer neuen Erfindungen getüftelt, um mit neuen Attraktionen aufzuwarten; vor allem die Nachahmung des Menschen, in Form von Puppen etwa, habe die Erfinder auf den Plan gerufen. Zur Qualität der Abbildungen und dem Verhältnis Bild und Text lässt der Rezensent nichts verlauten, scheint also zufrieden zu sein.
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