Ernest Hemingway

Der alte Mann und das Meer

Roman
Cover: Der alte Mann und das Meer
Rowohlt Verlag, Reinbek 2012
ISBN 9783498030209
Gebunden, 152 Seiten, 18,95 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen neu übersetzt von Werner Schmitz. Vor der kubanischen Küste fährt der Fischer Santiago allein in einem kleinen Ruderboot aufs Meer hinaus. Vierundachtzig Tage hat er nichts gefangen. Der Junge, der ihm früher geholfen hat, ist längst von seinen Eltern auf ein anderes Boot beordert worden: Der alte Mann, sagen sie, sei salao, vom Unglück verfolgt. Doch nachdem Santiago wieder einen ganzen Tag lang umsonst gewartet hat, beißt ein sehr großer Fisch an und zieht ihn und das Boot hinaus aufs offene Meer. Es beginnt ein anhaltender, ungleicher Kampf ...
"Der alte Mann und das Meer" ist eine der berühmtesten Parabeln der modernen Literatur: Dafür wurde Hemingway 1953 der Pulitzer-Preis verliehen, auch die Jury des Nobelpreises 1954 nahm ausdrücklich Bezug auf "Der alte Mann und das Meer".

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.10.2012

Ein Vorlesebuch für junge Abenteurer, aber auch für Rentner, die dem Thema Schmerzmanagement etwas abgewinnen können, stellt uns Rezensent Paul Ingendaay vor. Dass es um Hemingways berühmten alten Mann im Meer geht, müssen wir erst einmal schlucken. Schließlich galt die parabelartige Passionsgeschichte zwar immer noch als Bestseller, gleichwohl als etwas altersschwach, anachronistisch und geschwätzig übersetzt, wie auch Ingendaay findet. Nun also mit Recht neu übertragen von Werner Schmitz, dem der Rezensent einen Sinn für Hemingways einfachen Stil, aber auch für die gelegentliche Archaik des Textes attestiert. Neu gelesen wird der Klassiker für Ingendaay aber plötzlich auch zum christlich-ökologischen Traktat über das Töten von Tieren, von denen das Buch übervoll ist.
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