Illustrationen von Edda Skibbe. Eva tyrannisiert die ganze Klasse. Emma will sich das nicht länger gefallen lassen. Aber was soll sie tun? Zurückschlagen? Das ist auch nicht besser, sagen die Erwachsenen. Aber etwas Besseres wissen sie auch nicht. Die Lehrerin ist ratlos, ihre Eltern haben keine Zeit. Aber Emma und ihre Mitschüler wollen nicht mehr klein beigeben. Gemeinsam stellen sie sich den Störenfrieden entgegen
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.03.2001
Empathisches Lob hält Claudia von See für Elisabeth Zöllners Buch bereit, das davon erzählt, wie man sich wehren kann, wenn man von Altersgenossen tyrannisiert wird, und die Erwachsenen nur von vertragen reden. Eva wird zum Klassenschreck, Eltern und Lehrer schauen weg und reden darf Emma nicht, weil sie sonst als Petze gilt. Das Buch ist kein "Unterhaltungsschmöker", so die Rezensentin, sondern eher ein Ratgeber, mit welchen Mitteln man einer "gesunden Wut" Nachdruck verleihen kann. "Man kann nicht immer gut sein, auch als Leser nicht", schreibt Claudia von See. Dazu darf dann auch ein gerechter Tritt vors Schienbein gehören.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…