Nach dem Freitod seiner Schwester zieht der Ich-Erzähler seine Nichte Mora auf. Mora befindet sich auf einem Kreuzzug, dessen Sinn erst am Ende erkennbar wird. Sie lernt sehr schnell ihren Onkel zu benutzen. Denn mit einem eklatanten Mangel an Persönlichkeit geschlagen, ist dieser dazu verurteilt, sich in Moras Kokon aus Lüge, Intrige und Gewalt einspinnen zu lassen und sich auf die Rolle des Beobachters zu beschränken. Im Laufe der Jahre findet Mora einen weiteren Jünger, der ihrem Stern bedingungslos folgen wird. Dr. Johannes Hungerbühler, Kinderpsychologe. Der sich überschätzende Hungerbühler erzählt parallel zur Handlung die Geschichte seiner Jugend und offenbart damit seine bizarre Persönlichkeit. Das Trio durchlebt absurde, komische, traurige und grausame Momente. Mora dirigiert ihren Onkel und Hungerbühler durch ein finsteres Labyrinth, an dessen Ende nur einer den Augang findet.
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