Klappentext
Hadyas hellgrünes Brausepulverlachen, Jennis Bleistiftklackern, das wie Hagelkörner herumploppt … Diego hat es aufgegeben, den anderen den bunten Wirbel in seinem Kopf zu beschreiben. Lieber verschweigt er, dass ihm manchmal alles zu viel wird. Nur Ismael, der Neue in der Klasse, fragt nach. Er ist der Erste, der Diego zu verstehen scheint. Dann, auf der Klassenfahrt in die Heide, ist eine Nachtwanderung geplant - zum Totengrund. Das Wort macht sich in Diegos Kopf wie eine bedrohliche Gewitterwolke breit, die nichts als Unheil bringen kann …
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.03.2026
Rezensent Steffen Gnam begrüßt das Buch von Cornelia Franz mit dem Thema Synästhesie bei Kindern. Wie in der Geschichte um den Schulalltag von "Sonderlingen" einige derselben zusammenfinden und einander bestens ergänzen, findet Gnam gut ausgedacht und ausgeführt, weil der Text immer wieder zum Perspektivwechsel bei der Wahrnehmung einlädt, ob beim Horror des Klassenlärms oder dem einer Offenbarung gleichenden Betrachten des Sonnenaufgangs. Mit Streichen, Klassenfahrten und dicken Freundschaften kennt Franz sich zudem gut aus, bescheinigt Gnam der Autorin. Dem Aufruf zur Akzeptanz der eigenen Träume und Schwächen folgt der Rezensent somit gern.
Kommentieren

