Die Biermösl Blosn gehört zu Bayern wie die Lederhosn. Höchste Zeit, dass uns Christoph und Michael Well exklusive Einblicke in die große Zeit der reisenden Musikanten gewähren. Zahlreiche Bilder und Beiträge wichtiger Wegbegleiter wie Gerhard Polt erzählen die Geschichte einer Kultband.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.06.2013
Das von zwei Dritteln der berühmtesten bayerischen Volksmusik-Gruppe zusammengestellte Familienalbum, wie Hannes Hintermeier es nennt, mit Gastbeiträgen von Biolek, Peymann, Ringsgwandl und vielen Wegbegleitern mehr, bewertet der Rezensent einerseits als Abrechnung mit dem dritten Well-Bruder, andererseits als stolze Bilanz angesichts von 35 Jahren unermesslichen politischen Einflusses zumindest in Bayern. Keine Frage für den Rezensenten, da wurde Kleinkunstgeschichte geschrieben, echte Volksmusik zelebriert und immer hart am Rand der Weltgeschichte mit Politikern wie Schröder Blutwurscht verdrückt. Auf der Bühne, versteht sich.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Elfriede Jelinek: Unter Tieren Die Wege des Geldes sind unergründlich. Trotzdem bestimmt es unser Leben, also verfolgt Elfriede Jelinek hartnäckig seine Spur. Von der Bibel bis zu René Benko, von blanker… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,…