Die Biermösl Blosn gehört zu Bayern wie die Lederhosn. Höchste Zeit, dass uns Christoph und Michael Well exklusive Einblicke in die große Zeit der reisenden Musikanten gewähren. Zahlreiche Bilder und Beiträge wichtiger Wegbegleiter wie Gerhard Polt erzählen die Geschichte einer Kultband.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.06.2013
Das von zwei Dritteln der berühmtesten bayerischen Volksmusik-Gruppe zusammengestellte Familienalbum, wie Hannes Hintermeier es nennt, mit Gastbeiträgen von Biolek, Peymann, Ringsgwandl und vielen Wegbegleitern mehr, bewertet der Rezensent einerseits als Abrechnung mit dem dritten Well-Bruder, andererseits als stolze Bilanz angesichts von 35 Jahren unermesslichen politischen Einflusses zumindest in Bayern. Keine Frage für den Rezensenten, da wurde Kleinkunstgeschichte geschrieben, echte Volksmusik zelebriert und immer hart am Rand der Weltgeschichte mit Politikern wie Schröder Blutwurscht verdrückt. Auf der Bühne, versteht sich.
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