Yoga verspricht Heilung und Sinn - doch was, wenn daraus Abhängigkeit und Missbrauch werden? Toxic Tantra blickt hinter die Kulissen einer international vernetzten Yogabewegung und erzählt von Manipulation, sexueller Ausbeutung und dem schwierigen Weg zurück in die Freiheit. Basierend auf investigativen Recherchen und Gesprächen mit Betroffenen ist dieses Buch ein Warnruf: Für mehr Wachsamkeit - auch in der spirituellen Suche.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 28.11.2025
Rezensentin Susanne Billig liest mit "Toxic Tantra" einen emotional ansprechenden, gut recherchierten Beitrag zur Aufklärung über "Machtmissbrauch und Manipulation" - im Yoga vor allem, wie der Titel bereits verrät, aber auch im Allgemeinen. Denn Christiane Hawranek und Katja Paysen-Petersen nehmen darin Mechanismen der Verführung und Indoktrinierung in den Blick, die auch in anderen Bereichen zum Tragen kommen, in denen Menschen manipuliert und missbraucht werden. Die beiden Journalistinnen erzählen davon anhand der Geschichte dreier Hauptfiguren Lilly, Azrael und Miranda, die mit einer Yoga-Gruppe nach Paris reisen und dort in die Fänge einer international agierenden Gruppe um den Gründer der Yogabewegung Atman Gregorian Bivolaru geraten. Das ist durchaus anschaulich, erschütternd und spannend zu lesen. Allerdings hätte sich die Rezensentin statt all der Emotionalität eher mehr analytische Tiefenschärfe gewünscht, und eine breitere Einordnung in gesellschaftliche Phänomene und Entwicklungen. Empfehlenswert ist dieses Buch trotzdem, so Billig.
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