Aus dem Amerikanischen von Holger Hanowell. Mit 60 Abbildungen. Wie Dinge unser Leben prägen Wir haben zu viel Zeug, das wissen wir nicht erst seit Marie Kondo. Aber wie kam es eigentlich dazu? In der Steinzeit war noch jeder Gegenstand einzigartig und lebenswichtig - doch spätestens seitdem die Massenproduktion erfunden wurde, können wir uns vor unseren Dingen (und unserem Müll) kaum noch retten. Chip Colwell erzählt von unserem zwiespältigen Verhältnis zu unserem Hab und Gut - und versucht sich selbst am Ausmisten.
Rezensent Benjamin Knödler überlegt, wie er Chip Colwells Geschichte der Menschheit als Geschichte menschlicher Habseligkeiten eine positive Wendung verleihen könnte. Vielleicht gibt es nach den von Colwell geschilderten Ereignissen bzw. Entwicklungssprüngen wie der Erfindung von Werkzeugen und ihrer Aufladung mit (religiöser) Bedeutung sowie der konsumistischen Anhäufung von Gadgets ja einen weiteren Sprung hin zur Kreislaufwirtschaft. Spannend findet Knödler den Blick auf die Menschheitsgeschichte anhand eines bestimmten Phänomens allemal. Und die archäologisch-anthropologische Sicht des Autors und sein augenzwinkernder, anekdotenreicher Ansatz machen die Lektüre leicht, findet der Rezensent.
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