Wie gehen Unternehmen mit ihren strategischen und finanziellen Risiken um? Und wie müsste ein Risk Management aussehen, damit es nicht nur die Anforderungen des Gesetzes erfüllt etwa des deutschen KonTraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich), sondern auch dem Unternehmen konkret nützt? In seinem Leitfaden stellt der Zürcher Risk-Management-Experte Bruno Brühwiler zunächst die Grundlagen des Risikomanagements dar und entwickelt auf dieser Basis eine konkrete Methodik der Risikostrategie und -bewältigung. Dabei lässt er nie ausser Acht, dass Risk Management ein Frühwarnsystem ist, ein Führungsinstrument, das in ein umfassendes, prozessorientiertes Managementsystem zum Beispiel TQM oder ISO integriert werden muss.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.05.2003
Das Buch erleichtere einen Einstieg in das bisher vernachlässigte Problemfeld, resümiert Rezensent Robert Fieten. Problemlösungen, findet man hier jedoch nicht, wahrscheinlich gäbe es auch keine, da Risikomanagement "in der Praxis wie jegliches unternehmerische Handeln eine gesunde Kombination aus Kalkül und Gespür" erfordere, so der Rezensent. Als Diskussionswürdig findet er Bruno Brühwilers Überlegungen zur Handhabung der operationellen Risiken. Dies sind Risiken aus mangelnder Beherrschung der Geschäftsprozesse. Ein Thema also, das momentan insbesondere die Banken bewegt, so Fieten.
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