Aus dem Amerikanischen von Brigitte Jakobeit. Dante kann schwimmen. Ari nicht. Dante kann sich ausdrücken und ist selbstsicher. Ari fallen Worte schwer und er leidet an Selbstzweifeln. Dante geht auf in Poesie und Kunst. Ari verliert sich in Gedanken über seinen älteren Bruder, der im Gefängnis sitzt. Mit seiner offenen und einzigartigen Lebensansicht schafft es Dante, die Mauern einzureißen, die Ari um sich herum gebaut hat. Ari und Dante werden Freunde. Sie teilen Bücher, Gedanken, Träume und lachen gemeinsam. Sie beginnen die Welt des jeweils anderen neu zu definieren. Und entdecken, dass das Universum ein großer und komplizierter Ort ist, an dem manchmal auch erhebliche Hindernisse überwunden werden müssen, um glücklich zu werden!
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.10.2014
Hymnisch bespricht Christine Knödler Benjamin Alire Saenz' Jugendbuch "Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums", das nun in exzellenter deutscher Übersetzung von Brigitte Jakobeit vorliege. Einen ganz neuen Ton der Jugendliteratur vernimmt die Kritikerin hier, der glücklicherweise ganz auf Sensation, Spannung und Lautstärke verzichte. Vielmehr folgt sie den poetischen Dialogen der beiden mexikanisch-amerikanischen Freunde Dante und Aristoteles, die beide nicht nur mit ihrem Namen hadern, sondern in ihren Gesprächen über Familie, Alltag, Träume und Ängste von 15-Jährigen langsam - auch in Abgrenzung zum anderen - ihre eigene Identität finden. Ein außergewöhnlich eindringlicher, konzentrierter und bewegender Roman, der die Rezensentin an die Grenzen von Kulturen, Konventionen, Generationen, Geschlechter und Gefühle schickt.
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